"Garmisch war absolut überwältigend!" – Michael erzählt von seinem Tandemflug
Als Michael den bunten Gleitschirm über dem Eibsee sah, war sein erster Gedanke: Das will ich auch. Was dann folgte, hat er bis heute nicht vergessen.

"Garmisch war absolut überwältigend!" – Michael erzählt von seinem Tandemflug
Es war ein ganz normaler Samstagnachmittag Ende Mai. Michael, 41, Ingenieur aus München, saß mit seiner Frau auf der Terrasse einer kleinen Alm unterhalb des Kreuzecks. Die Sonne lag warm auf dem Eibsee, das Wasser leuchtete türkisgrün zwischen den Kiefern – und dann tauchte er auf: ein großer, knallbunter Schirm, der lautlos aus dem Blauen auftauchte und eine träge Linkskurve über das Zugspitzmassiv zog. Michael sah ihn und spürte sofort dieses Kribbeln. "Ich hab das Smartphone schon in der Hand gehabt, bevor ich überhaupt richtig nachgedacht habe", sagt er heute und lacht.
"Tandemflug Garmisch" – drei Sekunden googeln, und er war auf der Seite von AeroPara. Buchungsformular ausgefüllt, Zeitfenster gewählt, Bestätigungs-Mail im Postfach. Alles in knapp fünf Minuten. Seine Frau hatte noch nicht mal ihren Kaffee getrunken. "Sie hat mich angeguckt und gefragt: Hast du das gerade wirklich gemacht? Ich hab nur genickt." Für den nächsten Morgen um neun war er eingeplant. Der Abend in Garmisch-Partenkirchen hatte plötzlich einen ganz anderen Charakter – Vorfreude, ein leichtes Flattern im Magen, und ein klares Ziel für den nächsten Tag.
Am Morgen fuhr Michael mit der Kreuzeckbahn hinauf. Der Blick aus der Gondel war schon beeindruckend: das Zugspitzmassiv in seiner ganzen Breite, die Nordwände noch mit Schneefetzen gespickt, der Eibsee tief unten wie ein hingeworfener Spiegel. Oben am Startplatz wartete sein Tandempilot bereits – ruhig, konzentriert, mit dem sorgfältig ausgelegten Gleitschirm im Rücken. "Er hat mir in drei Minuten erklärt, was ich wissen muss. Keine Angst machen, keine unnötigen Details – genau das richtige Maß", erinnert sich Michael. Der Mann war offensichtlich ein Profi. Das merkte man nicht an irgendwelchen Zertifikaten, sondern daran, wie er den Wind las, den Schirm prüfte, und wie ruhig er wirkte, während Michael innerlich schon auf Hochtouren lief.
"Drei Schritte, dann Luft" – so hatte der Pilot es angekündigt. Und genau so war es. Der Schirm füllte sich über ihren Köpfen, der Pilot gab das Signal, Michael lief los, und nach dem dritten Schritt war der Boden weg. Kein Ruck, kein Schock. Nur diese plötzliche Stille und das Gefühl, als würde jemand die Lautstärke der Welt herunterdrehen. Unter ihnen zog das Kreuzeck zurück, die Bäume wurden kleiner, und dann – dann sah Michael das alles auf einmal: den Eibsee in seinem vollen Türkis, die Zugspitze direkt gegenüber, Garmisch-Partenkirchen als ordentliches Muster aus roten Dächern und grünen Gärten tief im Tal. "Ich hab einfach nur noch gestaunt. Ich glaube, ich hab eine Minute lang kein Wort gesagt.", sagt er.
Der Pilot suchte gezielt die Thermik auf – warme Aufwinde, die über den sonnenexponierten Hängen entstehen und den Schirm tragen wie ein unsichtbarer Fahrstuhl. Michael spürte, wie sie kurz anstiegen, dann wieder glitten, dann wieder stiegen. "Es ist überhaupt nicht beängstigend. Es fühlt sich an wie Segeln auf einem ruhigen See. Du liegst einfach im Gurt, schaust und genießt." Irgendwann hatte er sein Smartphone rausgezogen und filmte. Die Zugspitze direkt vor sich, den Eibsee unter sich, die Alpen in alle Richtungen. Fast zwanzig Minuten waren sie in der Luft. Für Michael fühlten sie sich an wie fünf.
Die Landung auf der Wiesenfläche unten im Tal verlief so sanft, dass Michael kaum merkte, wann genau die Füße den Boden berührten. "Ich hab ihn kaum gespürt", sagt er, und meint damit den Moment des Aufkommens. Was er dafür deutlich spürte: den Puls, der immer noch ein bisschen erhöht war. Und ein breites Grinsen im Gesicht, das einfach nicht verschwinden wollte. Seine Frau wartete am Landeplatz und sah es sofort. "Sie musste gar nicht fragen, wie's war. Sie hat's gesehen."
Michael hat den Flug seitdem mindestens zwanzig Mal erzählt. Freunden, Kollegen, jedem, der auch nur annähernd erwähnt, dass er mal etwas Besonderes erleben will. "Ich sag immer: Garmisch, Kreuzeck, AeroPara – und dann einfach machen. Man braucht keine Vorkenntnisse, keine Ausrüstung, nichts. Man muss nur hinfahren." Inzwischen überlegt er, den nächsten Flug als Geschenk für seine Frau zu buchen. Sie war beim letzten Mal die Zuschauerin. Beim nächsten Mal soll sie die Staunende sein.
Lust auf deinen eigenen Garmisch-Flug? Alle Infos, freie Termine und die Buchung findest du direkt hier: Tandemflug Garmisch – jetzt buchen. Und wer sich vorher ein Bild von der Region machen will: Zugspitze und Eibsee sprechen für sich.