"Oberammergau war absolut überwältigend!" – Nina erzählt von ihrem Tandemflug
Nina wollte eigentlich nur wandern – und buchte spontan ihren ersten Jungfernflug über Oberammergau. Was danach passierte, vergisst sie nie.

"Oberammergau war absolut überwältigend!" – Nina erzählt von ihrem Tandemflug
Nina ist 28, wohnt in München und ist eigentlich kein Typ für große Höhen. Zumindest dachte sie das – bis zu jenem Samstag im Mai, an dem sie über den Ammergauer Alpen schwebte und sich fragte, warum sie das nicht schon längst gemacht hat.
Dabei hatte alles ganz spontan angefangen. Sie war mit ihrer Freundin in Oberammergau zum Wandern, als der bunte Schirm am Himmel auftauchte – majestätisch, still, traumhaft. «Ich hab mein Handy gezückt, bevor ich überhaupt nachgedacht hab», erzählt Nina lachend. «Drei Minuten googeln, Seite gefunden, Formular ausgefüllt – und schon war ich für den nächsten Tag gebucht. Meine Freundin hat mich komisch angeguckt, aber ich wusste einfach: Das ist es.»
Am nächsten Morgen war der Himmel über dem Laber wie gemalt. Der Pilot von AeroPara empfing Nina entspannt und herzlich – kein Druck, keine Hetze. Das kurze Briefing erklärte alles, was man wissen muss: Anlauf, Landung, Vertrauen in die Thermik. «Ich hatte erwartet, dass ich irgendwie überwältigt sein würde von Technik und Sicherheitschecks», sagt Nina. «Aber es war so entspannt. Der Pilot hat gespürt, dass ich ein bisschen aufgeregt war – mein erster Jungfernflug – und hat einfach ruhig mit mir geredet, bis das Zittern aufgehört hat.»
Dann der Start. Ein paar Schritte Anlauf – und der Boden fiel weg. Nina sagt, sie hat in diesem Moment gar nichts gedacht. Nur gespürt. Den Fahrtwind, das leichte Schwanken, die Stille. Unter ihr die grünen Hänge des Labers, das charmante Dorf Oberammergau mit seinen bemalten Fassaden, und am Horizont – das Schloss Linderhof, wie ein Spielzeug in einer grünen Schüssel Landschaft. «Ich hab geweint», gibt Nina zu. «Einfach so. Nicht aus Angst, sondern weil es so verdammt schön war.»
Die Thermik über den Ammergauer Alpen war an diesem Vormittag perfekt – ruhige, gleichmäßige Aufwinde, keine Böen. Der Pilot erklärte ihr während des Fluges, was diese weißen Kumuluswolken in 1.800 Metern Höhe bedeuten, warum der Schirm manchmal leise knistert und was es heißt, wenn man so langsam über ein Tal gleitet, dass man den Bäumen beim Rauschen zuhören kann. «Ich hab mich nie so klein und gleichzeitig so frei gefühlt», sagt sie. «Das klingt kitschig, ich weiß. Aber genau so war es.»
Der Flug dauerte fast 25 Minuten. Die Landung auf der Wiese war so sanft, dass Nina einen Moment brauchte, um zu begreifen, dass sie wieder auf dem Boden stand. Sie drehte sich um, sah den Schirm hinter sich zu Boden sinken – und lächelte. Dieses Lächeln, das man nicht einstellen kann. «Ich hab sofort meine Mutter angerufen», lacht sie. «Und hab ihr gesagt: Das kriegst du zum Geburtstag.»
Wer Oberammergau kennt, weiß: Die Region ist ohnehin magisch – die Passionsspiele, die bemalten Häuser, das König-Ludwig-Erbe in Linderhof. Aber diese Magie von oben zu sehen, über einem großen bunten Gleitschirm, mit nichts als Luft unter den Füßen – das ist eine andere Kategorie. Nina ist sicher: Ihr erster Jungfernflug wird nicht ihr letzter gewesen sein.
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