Tandemflug Fieberbrunn: Panorama-Erlebnis in den Kitzbüheler Alpen
Tandemfliegen Fieberbrunn: David erlebt atemberaubendes Panorama beim Gleitschirmflug über das Pillerseetal. Authentischer Erfahrungsbericht mit Paragliding-Fachwissen. Jetzt lesen!

Tandemflug Fieberbrunn: David entdeckt das Panorama
Ich hätte nicht gedacht, dass ein ganz normaler Sommernachmittag mein Wochenende auf den Kopf stellen würde. Ich heiße David, bin 49 und komme aus Zürich. Eigentlich war ich Ende Juli nur für ein paar ruhige Tage nach Fieberbrunn gefahren, um dem Stadtlärm zu entkommen und ein bisschen zu wandern. Von Gleitschirmen hatte ich vorher nie ernsthaft geträumt – bis zu diesem einen Moment.
Wie aus einem Blick nach oben ein Tandemflug wurde
Es war der zweite Tag im Pillerseetal. Ich saß auf einer Bank oberhalb des Ortes, in kurzer Hose und T-Shirt, die Sonne stand hoch, und die Luft flimmerte über den Wiesen. Dann hörte ich dieses leise Rauschen. Ich schaute hoch – und da segelte ein bunter Gleitschirm direkt über mir, ruhig, fast lautlos, mit zwei Menschen darunter, die einfach nur die Aussicht genossen. Ich blieb sitzen und schaute dem Schirm nach, bis er hinter dem Laerchfilzkogel verschwand.
Ich weiß noch, wie ich mein Smartphone rausgeholt und einfach "Tandemflug Fieberbrunn" gegoogelt habe. So bin ich auf tandem-paragliding.center gestoßen. Ich habe mich durch die Seite geklickt, ein paar Fotos angeschaut, und ehe ich es mir anders überlegen konnte, hatte ich direkt vom Handy aus einen Termin für den nächsten Vormittag gebucht. Kein langes Zögern, kein Grübeln – ich saß auf dieser Bank und dachte nur: Das will ich auch sehen, von da oben.
Am Abend habe ich mir tatsächlich noch Sorgen gemacht, ob das mit meinem Gewicht passt. Ich wiege knapp unter 90 Kilo, und in den Infos stand, dass die Grenze für Passagiere bei 100 Kilo liegt. Also alles im grünen Bereich. Trotzdem schlief ich in der Nacht eher unruhig.
Der Start am Laerchfilzkogel und der erste Blick ins Panorama
Am Morgen war der Himmel wie leergefegt, tiefblau, kein Wölkchen. Ich fuhr mit der Bahn hinauf Richtung Laerchfilzkogel, und schon der Weg nach oben war beeindruckend. Oben wartete mein Pilot, ein ruhiger, freundlicher Typ, der mir zuerst alles in aller Ruhe erklärte. Wie ich laufen soll beim Start, wohin ich meine Hände nehme, dass ich einfach neben ihm herrenne und nicht stehenbleibe, wenn er "los" sagt.
Ich hatte trotzdem weiche Knie. Wir schnallten uns in die Gurte, er checkte die Leinen, den Schirm, den Wind. Dann ging alles ganz schnell: ein paar Schritte den Hang hinunter, der Schirm füllte sich über uns, und plötzlich – dieser Moment, in dem der Boden unter den Füßen einfach weg war. Kein Ruck, kein Fallen, sondern ein sanftes Abheben, als würde mich jemand ganz behutsam nach oben tragen.
Und dann kam das, wofür ich eigentlich hier war: das Panorama. Ich hatte keine Worte. Unter mir das saftig grüne Pillerseetal, die Wiesen wie ein Flickenteppich, die Häuser von Fieberbrunn winzig klein. Und ringsum die Kitzbüheler Alpen, Gipfel an Gipfel, so weit ich schauen konnte. Die Sommersonne ließ jeden Grat scharf hervortreten, und in der Ferne lag noch etwas Dunst über den tiefen Tälern. Mein Pilot deutete immer wieder auf einzelne Berge und nannte mir Namen, aber ehrlich gesagt hörte ich nur halb zu – ich konnte einfach nicht aufhören zu schauen.
Was vom Flug in Fieberbrunn bei mir geblieben ist
Wir kreisten eine Weile in der warmen Aufwindluft, und irgendwann merkte ich, dass meine Anspannung komplett weg war. Ich saß einfach da, spürte den leichten Fahrtwind im Gesicht, hörte nur das Rauschen und ab und zu das Klacken der Karabiner. Der Pilot fragte, ob ich ein paar engere Kurven fliegen möchte, und ich sagte ja. Diese Momente, in denen sich der Schirm in die Kurve legt und die ganze Landschaft unter dir kippt, das hatte etwas fast Spielerisches. Ich musste sogar lachen.
Zwischendurch war es einfach nur ruhig. Ich schwebte über den Kitzbüheler Alpen und dachte, wie absurd es ist, dass ich am Vortag noch ahnungslos auf einer Bank gesessen hatte. Diese Weite über dem Pillerseetal, dieses Gefühl von Leichtigkeit – das nimmt einem keiner mehr.
Die Landung kam schneller, als mir lieb war. Der Pilot leitete mich an, die Beine nach vorne zu strecken, und dann setzten wir ganz weich auf der Wiese auf, ein kurzes Laufen, und schon standen wir wieder. Ich brauchte einen Moment, um wieder im Hier anzukommen. Meine Beine fühlten sich seltsam schwer an nach all der Schwerelosigkeit.
Wenn ich heute an Fieberbrunn denke, denke ich nicht an meine Wanderungen, sondern an diesen Vormittag über dem Tal. Für jeden, der auch nur ein bisschen mit dem Gedanken spielt: Tut es einfach. Ich habe spontan gebucht, mit dem Handy, aus einer Laune heraus – und es war die beste Entscheidung dieses Sommers.
Wer selbst einmal so ein Panorama erleben möchte, findet weitere tolle Flugerlebnisse auf der Flugerlebnisse-Seite von tandem-paragliding.center. Ich kann nur sagen: Schau dort mal rein, bevor Du das nächste Mal einen Gleitschirm am Himmel siehst.