Tandemflug Rauschberg: Frühlings-Erwachen über Inzell

Tandemflug Rauschberg im Frühling: Katharina (32) erlebt ihren ersten Gleitschirmflug über Inzell. Ehrlicher Erfahrungsbericht mit Tipps für Paragliding-Einsteiger.

Tandemflug Rauschberg - Inzell

Tandemflug Rauschberg: Frühlings-Erwachen über Inzell

Ich heiße Katharina, bin 32 und komme aus Hamburg – aus einer Stadt, in der der höchste Punkt der Fernsehturm ist. Umso absurder klingt vielleicht, dass ich an einem warmen Augusttag über dem Rauschberg im Chiemgau hing, allein unter einem Gleitschirm, und dachte: So fühlt sich also Frühling an, mitten im Sommer.

Wie aus einem Blick in den Himmel ein Flug im Frühling meines Lebens wurde

Angefangen hat alles ein paar Monate früher, an einem dieser hellen Frühlingsabende in Inzell, wo ich Urlaub gemacht hatte. Ich saß auf einer Wiese, hatte den Kopf im Nacken und beobachtete diesen bunten Punkt am Himmel. Ein Gleitschirm, der lautlos seine Kreise zog, immer höher, getragen von etwas, das ich damals noch nicht Aufwind nannte. Ich konnte den Blick nicht abwenden. Irgendwas in mir sagte: Das will ich auch.
Ich zückte mein Smartphone, tippte "Paragliding Tandemflug Rauschberg" ein und landete auf tandem-paragliding.center. Ich las mich durch die Seite, sah die Fotos, die Preise, das Wetter – und bevor mein Kopf noch Ausreden erfinden konnte, hatte ich mit ein paar Wischbewegungen direkt auf dem Handy einen Termin gebucht. Für den Sommer, weil ich wusste, dass ich noch mal in die Region zurückkommen würde. Diese kleine, spontane Entscheidung auf einer Wiese in Inzell hat mir einen der schönsten Momente meines Jahres beschert.

Der Morgen vor dem Tandemflug: Sommerluft und ein bisschen Herzklopfen

Der 3. August begann mit diesem klaren, satten Sommerlicht, das über dem Chiemgau lag. Ich stand früh auf, zog leichte Sportkleidung an, eine dünne Jacke für oben in die Höhe, feste Schuhe. Auf der Fahrt zum Rauschberg wärmte die Sonne schon das Autodach, und über den Wiesen flimmerte die Luft. Inzell lag ruhig da, im Hintergrund die Berge, klar gezeichnet vor dem Blau.
Mein Pilot begrüßte mich locker, erklärte mir alles in Ruhe. Er wog mich kurz ab – die 100 Kilo Maximalgewicht für Tandempassagiere waren bei mir natürlich kein Thema, aber ich fand es beruhigend, dass so etwas ernst genommen wird. Er zeigte mir den Gurt, das Gurtzeug, wie ich beim Start einfach loslaufen soll und dann sitzen bleibe. "Du musst nichts können", sagte er. "Du musst nur laufen und dann genießen." Ich nickte, obwohl mein Herz ordentlich klopfte.
Wir fuhren hoch, und je höher wir kamen, desto weiter öffnete sich der Blick. Der Chiemgau breitete sich unter uns aus, Inzell wie ein Modell zwischen den grünen Hängen. Oben am Startplatz breitete mein Pilot den Schirm aus, hakte mich ein, kontrollierte alles zweimal. Dann die Ansage: "Und jetzt laufen wir."

Als der Rauschberg unter mir wegkippte und der Flug begann

Ich lief. Ein paar Schritte den Hang hinunter, der Schirm zog sich über mir auf, und dann – ich weiß es bis heute nicht genau zu beschreiben – war der Boden einfach nicht mehr da. Kein Ruck, kein Fallen. Der Rauschberg kippte sanft unter mir weg, und ich saß plötzlich in der Luft, als hätte mich jemand behutsam in einen unsichtbaren Sessel gesetzt.
Das Erste, was mich überraschte, war die Stille. Kein Motor, kein Lärm, nur das leise Rauschen des Windes und ab und zu die ruhige Stimme meines Piloten hinter mir. Wir fanden einen Aufwind, und er ließ den Schirm in einer weiten Kurve höher steigen. Unter mir zogen die Wälder vorbei, die Wiesen, die kleinen Straßen. Inzell lag da wie hingetupft, dahinter glitzerte irgendwo Wasser in der Sonne, und die Alpenkette stand scharf und mächtig am Horizont.
Ich hatte mir vorgestellt, ich hätte Angst. Aber das Gegenteil passierte. Ich wurde ruhig. Ganz ruhig. Die warme Sommerluft strich mir übers Gesicht, und ich merkte, wie ich anfing zu grinsen wie ein Kind. Mein Pilot fragte, ob ich ein bisschen mehr Dynamik möchte, ein paar sanfte Kurven. Ich sagte Ja, und wir legten uns leicht in die Schräge, sodass sich der Horizont neigte. Für einen Moment fühlte es sich an, als würde ich Teil dieses ganzen Sommerhimmels über dem Chiemgau werden.
Ich dachte an diesen Frühlingsabend in Inzell, an den bunten Punkt am Himmel, den ich damals so neidisch beobachtet hatte. Jetzt war ich selbst dieser Punkt. Und irgendwo unten saß bestimmt jemand auf einer Wiese und schaute zu mir hoch.

Was von diesem Flug über dem Chiemgau geblieben ist

Die Landung war weicher, als ich gedacht hatte. Mein Pilot steuerte uns über eine Wiese ein, sagte mir, ich solle die Beine ausstrecken und einfach ein paar Schritte mitlaufen – und schon standen wir wieder auf festem Boden. Ich brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass es vorbei war. Meine Beine zitterten ein bisschen, aber nicht vor Angst, eher vor lauter Aufregung, die noch in mir nachhallte.
Was mir geblieben ist? Diese Ruhe da oben. Das Gefühl, dass die Welt für ein paar Minuten ganz klein und gleichzeitig ganz weit war. Der Blick über Inzell und den Chiemgau, den ich so von keinem Aussichtspunkt bekommen hätte. Und die kleine, fast trotzige Erkenntnis, dass eine spontane Buchung per Smartphone auf einer Wiese eine der besten Entscheidungen war, die ich seit Langem getroffen habe.
Ich bin allein hingefahren, allein geflogen – und genau das war richtig für mich. Es war mein Moment, ganz für mich. Wenn Du auch so einen bunten Punkt am Himmel siehst und denkst "das will ich auch", dann trau Dich. Der Rauschberg wartet, und der Sommer im Chiemgau ist dafür wie gemacht.
Mehr tolle Flugerlebnisse findest Du übrigens auf der Flugerlebnisse-Seite von tandem-paragliding.center – dort habe ich mich damals verloren und am Ende gebucht. Vielleicht geht es Dir ja genauso.
Hinweis: Dieses Bild und dieser Text wurden mit Künstlicher Intelligenz (KI) generiert.
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