Vertrauen beim Tandemflug Blomberg: Michaels Erfahrung

Tandemflug Blomberg: Michael erlebt Vertrauen beim Gleitschirmfliegen ueber Bayerns Alpen. Ehrlicher Erfahrungsbericht zu Paragliding Blomberg – jetzt lesen & buchen.

Tandemflug Blomberg - Bad Tölz

Vertrauen beim Tandemflug Blomberg: Michaels Erfahrung

Ich bin Michael, 44 Jahre alt, und komme aus Hamburg – aus einer Stadt, in der es keine Berge gibt, dafür viel flaches Land und noch mehr Beton. Dass ich einmal an einem Sommernachmittag über den bayerischen Voralpen hängen würde, hätte ich zwei Wochen vorher niemals gedacht. Aber manchmal fängt eine Geschichte einfach mit einem Blick nach oben an.

Wie aus einem Blick nach oben Vertrauen wurde

Ich war Ende Juli beruflich im Alpenvorland unterwegs, ein paar Tage rund um Bad Tölz. Nach einem langen Meeting saß ich auf einer Bank, Kaffeebecher in der Hand, und schaute in den blauen Sommerhimmel. Und da war er: ein bunter Gleitschirm, der ruhig und lautlos über den grünen Hügeln kreiste. Ich konnte den Blick nicht abwenden. Wie ein großer Vogel zog er seine Bahnen, und ich dachte nur: Das will ich auch.
Ich zückte mein Smartphone, tippte "Tandemflug Blomberg" ein und landete auf tandem-paragliding.center. Die Fotos, die Beschreibungen, alles wirkte ehrlich und bodenständig. Kein großes Getöse, sondern Menschen, die offenbar genau wussten, was sie tun. Innerhalb von zehn Minuten hatte ich direkt vom Handy aus meinen Termin gebucht. Kein langes Zögern. Vielleicht war es der Kaffee, vielleicht der Sommer – vielleicht einfach der richtige Moment.
Ehrlich gesagt schlief ich in der Nacht davor nicht besonders gut. Ich bin niemand, der leicht loslässt. Kontrolle abgeben fällt mir schwer, egal ob im Job oder im Leben. Und genau das ist es ja, was beim Paragliding passiert: Man legt sich komplett in fremde Hände.

Der Moment vor dem Tandemflug: Vertrauen fassen

Am nächsten Morgen fuhr ich zur Blomberg-Bahn. Der Berg bei Bad Tölz liegt so schön eingebettet in die Landschaft, dass ich schon beim Aussteigen ruhiger wurde. Die Sonne stand hoch, es war warm, ich trug feste Schuhe und eine leichte Jacke, wie man es mir empfohlen hatte. Oben angekommen empfing mich mein Pilot mit einem festen Händedruck und einem Lächeln, das sofort etwas mit mir machte.
Er nahm sich Zeit. Erklärte mir in Ruhe den Schirm, das Gurtzeug, wie der Start ablaufen würde. Keine Hektik, kein Fachchinesisch, das mich verunsichert hätte. Er zeigte mir, wo ich meine Hände lassen sollte, wie ich beim Anlaufen einfach nach vorne gehe und nicht stehen bleibe. "Du musst nur laufen, den Rest mache ich", sagte er. Und ich merkte, wie mein Misstrauen langsam einer stillen Zuversicht wich.
Mit meinen unter 100 Kilogramm passte ich problemlos ins Tandem, und während er die Leinen sortierte, schaute ich hinunter ins Tal. Bad Tölz lag da wie ein Modell, die Isar glitzerte, dahinter die Voralpen in einem tiefen Grün. Mein Herz klopfte, aber es war kein Angstklopfen mehr. Es war Vorfreude.

Als der Flug begann und der Boden wich

Dann ging alles schnell. Der Pilot rief "Und – los!", ich lief die Wiese hinunter, spürte, wie sich der Schirm über uns füllte, und plötzlich trugen mich meine Schritte nicht mehr. Der Boden kippte weg, sanfter, als ich gedacht hätte. Kein Ruck, kein Fall. Einfach ein Gleiten, ein Getragenwerden.
Ich hörte mich lachen, laut und befreit. Der Wind strich mir um die Ohren, und unter meinen Füßen baumelte nichts als warme Sommerluft. Wir zogen eine weite Kurve über den Blomberg, und mein Pilot zeigte mir die Punkte in der Landschaft – dort Bad Tölz, dahinter die Kette der Berge, unten die Blomberg-Bahn, die im Sonnenlicht winzig aussah.
Was mich überraschte, war die Stille. Ich hatte mit Adrenalin gerechnet, mit einem wilden Herzrasen. Stattdessen kam eine tiefe Ruhe über mich. Ich hing dort oben, vollkommen abhängig von einem Menschen, den ich eine Stunde zuvor noch nicht gekannt hatte – und ich fühlte mich sicher. Genau das war der Moment, in dem ich verstand, was Vertrauen wirklich bedeutet. Nicht die Abwesenheit von Angst, sondern das bewusste Loslassen.
Wir kreisten in der warmen Thermie, stiegen ein Stück, glitten wieder tiefer. Mein Pilot spürte die Luft, als würde er sie lesen. Ich stellte Fragen, er antwortete geduldig, und irgendwann sagte ich einfach gar nichts mehr und ließ die Landschaft an mir vorbeiziehen.

Was mir nach dem Flug am meisten blieb

Die Landung war so sanft, dass ich sie fast verpasste. Ein paar Schritte auf der Wiese, und ich stand wieder. Meine Beine zitterten leicht, aber ich grinste wie ein kleiner Junge. Ich schüttelte meinem Piloten die Hand und wusste nicht recht, wie ich danken sollte für etwas, das sich so groß anfühlte.
Auf der Rückfahrt nach Hamburg, Stunden später im Zug, schaute ich immer wieder aus dem Fenster und dachte an diesen einen Nachmittag am Blomberg. An das Gefühl, den Boden zu verlieren und trotzdem sicher zu sein. Ich, der Mann, der nie gern die Kontrolle abgibt, hatte genau das getan – und war reicher zurückgekommen.
Wenn Du selbst am Blomberg bei Bad Tölz einmal spüren willst, wie sich echtes Vertrauen anfühlt, dann trau Dich. Mehr tolle Flugerlebnisse und alle Infos zum Tandemflug findest Du auf der Flugerlebnisse-Seite von tandem-paragliding.center. Ich bin froh, dass ich damals einfach nach oben geschaut habe.
Mehr tolle Flugerlebnisse findest Du auf der Flugerlebnisse-Seite von tandem-paragliding.center.
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