Tandemflug Werfenweng: Andreas' Reise über dem Tennengebirge
Tandemflug Werfenweng, Österreich: Andreas (46) erlebt seine Reise mit dem Gleitschirm über dem Tennengebirge. Authentischer Sommer-Erfahrungsbericht über Paragliding, Aufwind und Ausblick – jetzt lesen!

Tandemflug Werfenweng: Andreas' Reise über dem Tennengebirge
Ich stand an diesem Augustnachmittag auf einer Wiese oberhalb von Werfenweng, die Sonne brannte mir im Nacken, und dann sah ich ihn: einen bunten Gleitschirm, der lautlos über die Bergflanke der Bischlinghöhe glitt. Kein Motor, kein Geräusch, nur dieses ruhige Ziehen durch die Luft. Ich blieb stehen, Handy schon in der Hand, weil ich eigentlich nur ein Foto machen wollte. Stattdessen tippte ich "Tandemflug Werfenweng" in die Suche, landete auf tandem-paragliding.center und scrollte durch die Fotos, während ich noch auf der Wiese stand. Zehn Minuten später hatte ich direkt über mein Smartphone einen Termin für den nächsten Tag gebucht. Kein Nachdenken, kein Zögern – einfach gemacht.
Ich bin Andreas, 46, komme aus Wien und war eigentlich nur für ein paar Tage im Salzburger Land unterwegs, um dem Bürotrubel zu entkommen. Dass daraus dieser Flug werden würde, hatte ich am Morgen noch nicht geplant. Aber genau das macht solche Reisen für mich aus – man lässt sich von einem Moment mitreißen, und plötzlich steht man am nächsten Tag am Startplatz.
Der Moment vor dem Tandemflug
Am Startplatz war die Luft schon angenehm warm, ein leichter Aufwind strich über den Hang, gerade stark genug, um die Schirme oben zu halten, die dort startbereit ausgebreitet lagen. Mein Pilot checkte mein Gewicht kurz ab – bei mir kein Problem, ich liege deutlich unter den 100 Kilogramm, die für den Tandemflug als Grenze gelten – und erklärte mir in aller Ruhe, was mich erwartet. Ich zog den Gurt an, spürte das Gewicht des Gleitschirms auf meinem Rücken und schaute noch einmal über das Tennengebirge, das sich im Sommerlicht wie eine graue Wand vor uns auftürmte. Die Wiesen ringsum standen saftig grün, hier und da summten Insekten im hohen Gras, und die Nachmittagssonne lag warm auf der ganzen Szenerie.
Ein paar tiefe Atemzüge, dann der Startlauf – ein paar Schritte auf dem Hang, das Gefühl, wie der Schirm sich mit einem Ruck über uns aufrichtet, und schon war der Boden weg.
Als der Boden unter mir wegkippte während des Fluges
Das war der Moment, den ich vorher nicht wirklich einschätzen konnte. Man rennt los, spürt Widerstand am Gurt, und dann, ganz plötzlich, trägt einen nichts mehr außer der Luft. Kein Ruckeln, kein Kippen – nur dieses sanfte Schweben, während unter mir die Wiese kleiner wurde. Ich hörte meinen eigenen Atem lauter als sonst, dann realisierte ich, wie still es eigentlich war. Nur der Wind, der am Schirm zog, sonst nichts.
Wir fanden bald einen Aufwind, der uns höher trug, und mein Pilot lenkte den Gleitschirm in sanften Kurven über das Tal. Unter uns zog Werfenweng vorbei, die Dächer klein wie Spielzeug, dahinter das massive Tennengebirge mit seinen scharfen Graten, die selbst im Hochsommer noch kahl und grau wirken. Die Luft roch nach warmem Gras und ein bisschen nach Harz von den Wäldern weiter unten. Ich hatte während des Fluges eigentlich vor, viele Fotos zu machen, aber irgendwann ließ ich das Handy einfach in der Tasche und schaute nur noch.
Wir drehten eine weite Kurve über die Bischlinghöhe, und für einen Moment lag die ganze Region wie eine Landkarte unter mir – Wälder, Almwiesen, kleine Ortschaften im Talboden, alles gebadet in diesem satten Sommerlicht, das nachmittags über dem Salzburger Land liegt. Ich merkte, wie sich etwas in mir löste, das ich vorher gar nicht als angespannt wahrgenommen hatte. Vielleicht war es genau das, was ich von dieser Reise gebraucht hatte, ohne es zu wissen.
Was mir von diesem Tandemflug am meisten blieb
Die Landung kam schneller, als ich erwartet hatte. Mein Pilot bereitete mich kurz vor, wir zogen eine letzte Schleife über die Wiese, und dann setzten wir sanft auf, ein paar Schritte, fertig. Ich stand wieder auf festem Boden und musste kurz lachen, weil sich meine Beine komisch leicht anfühlten.
Was hängen blieb, war nicht nur der Ausblick, sondern dieses Gefühl von Ruhe während des Fliegens, das ich in Wien so nie erlebe. Kein Verkehr, kein Handy, das ständig klingelt – nur ich, der Schirm und diese enorme Weite über dem Tennengebirge. Werfenweng selbst hat mich überrascht, wie viel Charakter dieser kleine Ort im Salzburger Land trotz seiner Größe hat, eingebettet zwischen den Bergen, mit der Bischlinghöhe direkt vor der Haustür als Startplatz für genau solche Flüge.
Am Abend saß ich noch lange draußen, ließ die Bilder vom Nachmittag noch einmal durchgehen und dachte daran, wie spontan alles begonnen hatte – mit einem zufälligen Blick nach oben und einer Suche auf dem Smartphone. Manchmal braucht eine gute Reise nicht mehr als das.
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Hinweis: Dieses Bild und dieser Text wurden mit Künstlicher Intelligenz (KI) generiert.